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Gesundheitsreport Redaktion

Die Redaktion von Gesundheitsreport.com besteht aus verschiedenen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Medizin, Vorsorge, Wissenschaft und Pharma. Die Kombination aus fachspezifischen Ausbildungen, langjähriger Expertise und Erfahrungen sorgen für fakten- und studienbasierte Inhalte für unsere Lesenden.

Millionen Menschen lassen in regelmässigen Abständen einen Gesundheitscheck machen, um mögliche Erkrankungen rechtzeitig zu identifizieren.

Gesundheitscheck im Detail

Bei einem Gesundheits-Check-Ups handelt es sich um eine Vorsorgeuntersuchung für Männer und Frauen, die darauf abzielt, mögliche Krankheiten wie Bluthochdruck oder potentielle Risikofaktoren bereits frühzeitig zu erkennen. Im Normalfall erfolgt die Untersuchung durch den Hausarzt, Internisten oder spezielle Checkup-Teams.

Gesundheits-Check-Up: Ab wann kann ich mich durchchecken lassen?

Krankenkassen unterscheidet gemeinhin zwischen einem Gesundheitscheck unter 35 Jahren und einem Check-Up ab 35 Jahren. Bei unter 35-Jährigen übernehmen Krankenkassen die Kosten für einen einmaligen Checkup zwischen dem 18. und 34. Lebensjahr. Ab dem 35. Lebensjahr haben Frauen und Männer alle 3 Jahre die Option, einen kostenlosen Gesundheits-Check-Up durchführen zu lassen. Der Check-Up ab 65 Jahren umfasst ein einmaliges Bauchaortenaneurysma-Screening. Die Ultraschalluntersuchung dient zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas.

Gesundheitscheck: Ablauf

Vor jedem Check-Up steht ein Gespräch mit dem Arzt/ der Ärztin. In dieser Anamnese kann der Arzt/ die Ärztin ein Risikoprofil erstellen, um besser beurteilen zu können, welche Vorsorgeuntersuchung im individuellen Fall sinnvoll sind. Patienten/ Patientinnen können hierbei etwa von familiären Erkrankungen, durchgemachten Krankheiten, Süchten, Lebensgewohnheiten, Vorerkrankungen, mentalen Problemen und Stress erzählen. Nach der Anamnese beginnt die körperliche Gesundheitsüberprüfung. Hierbei liegt der Fokus unter anderem auf den folgenden Untersuchungen:

  • Blut und Kreislaufuntersuchungen: Bei Blut- und Kreislaufuntersuchungen untersucht der Arzt den Herzrhythmus, die Pulsfrequenz und den Blutdruck. Da Betroffene Bluthochdrucksymptome oft erst sehr spät bemerken, raten Experten zu regelmässigen Messungen, um erste Hinweise schon früh zu identifizieren.
  • Cholesterinmessung: Ein hoher Cholesterinwert ist ein enormer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das sogenannte LDL wird aufgrund des hohen Fettgehaltes als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet. Dementsprechend gelten VLDL- und LDL-Cholesterin als besonders gefährlich, da es schneller zu Ablagerungen in den Gefässwänden kommen kann. In der Folge steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte.
  • Blutzuckermessung: Die Zuckerkrankheit verläuft oft lange symptomfrei. Durch eine frühzeitige Erkennung können spätere Folgeschäden abgeschwächt oder vermieden werden.
  • Urinprobe: Urinproben eignen sich, um mögliche Nierenerkrankungen oder Mineralstoffmangel zu identifizieren. Meistens kommt der Urintest beim Check-Up 35 hinzu. Mit einem Harnstreifen wertet der Arzt/ die Ärztin die Urinprobe des Patienten/ der Patientin aus.
  • Abhören der Lunge
  • Krebs

Nach dem körperlichen Check-Up erfolgen eine abschliessende Beratung und die Mitteilung der Untersuchungsergebnisse. Hierbei kann der Arzt/ die Ärztin gegebenenfalls Präventionsempfehlungen erteilen. Wichtig ist, dass die reine Feststellung von Risikofaktoren nicht ausreicht und Präventionsmassnahmen und Empfehlungen tatsächlich umgesetzt werden müssen.

Warum sind Check-Ups sinnvoll

Herz- Kreislaufuntersuchungen, Blutprobe-Entnahmen und Urinproben eignen sich, um symptomfreie Erkrankungen zu erkennen, die sonst oft lange im Verborgenen bleiben. Beispielsweise äussern sich Bluthochdruck-Symptome oft nur sehr vage. Hierbei kann ein Check-Up schon früh Aufschluss geben. In einem abschliessenden Beratungsgespräch erhält der Patient/ die Patientin im Anschluss individuelle Empfehlungen. Obwohl die Vorteile eines Gesundheitschecks schnell ersichtlich werden, nehmen noch immer viele Menschen, aus Angst vor negativen Diagnosen oder Schmerzen, das Angebot nicht wahr.

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