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Gesundheitsreport Redaktion

Die Redaktion von Gesundheitsreport.com besteht aus verschiedenen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Medizin, Vorsorge, Wissenschaft und Pharma. Die Kombination aus fachspezifischen Ausbildungen, langjähriger Expertise und Erfahrungen sorgen für fakten- und studienbasierte Inhalte für unsere Lesenden.

Wenn von einer „fettigen Haut“ die Rede ist, bezieht sich dies zumeist auf einen Hautzustand, der sich im Gesicht zeigt. Hierbei produzieren die körpereigenen Talgdrüsen übermäßig viel Fett. Wir zeigen Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Kurz und knapp – Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Fettige Haut kann zu Unreinheiten und Akne führen
  • Jungen und Mädchen sind vor allem in der Pubertät von fettiger Haut betroffen
  • Frauen klagen oftmals während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren über fettige Haut
  • Der Fachbegriff für fettige Haut lautet Seborrhoea oleosa
  • Stress kann fettige Haut auslösen
  • Mit der richtigen Pflege lassen sich Hautunreinheiten gezielt bekämpfen

Fettige Haut – Was ist das überhaupt?

Eine fettige Haut äußert sich in vielen Fällen durch einen auffälligen Glanz und eine ölige Erscheinung. Hierbei produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg, wodurch die Haut übermäßig gefettet wird. Generell kann fettige Haut überall da entstehen, wo sich Talgdrüsen befinden, jedoch kommt sie meistens in der sogenannten „T-Zone“ (Stirn, Nase, Kinn) zum Vorschein. Nichtsdestotrotz können ebenso der Rücken und andere Körperregionen betroffen sein. Wenn die oberste Hautschicht durch den Einfluss einer hohen Talgproduktion verdickt, sprechen Experten von einer Hyperkeratose.

Symptome

Menschen mit einer fettigen Haut neigen tendenziell stärker zu Hautverunreinigungen, da die Haut schlechter durchblutet wird und daraufhin ein ideales Milieu für Mitesser und Pickel entsteht. Diese unschönen Begleiterscheinungen können im schlimmsten Fall Vorboten für eine Akneerkrankung darstellen, welche im Zuge einer verstärkten Bakterienbesiedlung entsteht.

Ursachen für fettige Haut

Es gibt unterschiedliche Einflussfaktoren, die eine erhöhte Talgproduktion begünstigen. Während die starke Androgenherstellung in der Pubertät als Auslöser für ein fettiges Hautbild gilt, kann eine ungesunde Ernährung die Haut in jedem Lebensalter negativ beeinflussen. Zuckerlastige Speisen und eine fettreiche Kost spielen Pickeln und Mitessern dabei in die Karten. „Apotheke adhoc“ verweist in diesem Zusammenhang wie folgt auf die Korrelation von Hautunreinheiten und einer ungesunden Ernährung: „In Studien konnte nun nachgewiesen werden, dass die Ernährung einen starken Einfluss auf das Hautbild haben kann. Akne kann insbesondere durch Schokolade und durch Milchprodukte gefördert werden1www.apotheke-adhoc.de. [Online] 18. Juli 2020. https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pta-live/in-studien-belegt-zucker-foerdert-hautunreinheiten-schokoladen-akne/#:~:text=In%20Studien%20konnte%20nun%20nachgewiesen,Erwachsenen%20kann%20die%20Hauterkrankung%20auftreten(Abgerufen am 4. Juni 2022) .“ Weitere Einflussfaktoren, die eine fettige Haut begünstigen sind:

  • Alkohol: Der Stoffwechsel wird durch Alkohol deutlich gehemmt. Das Ergebnis lässt sich nicht selten an der Haut ablesen.
  • Nikotin: Nikotin kann die Talgdrüsen reizen. Darüber hinaus wird die Nähr- und Vitalstoffversorgung gedrosselt und die Regenerationsfähigkeiten der Zellen reduziert.
  • Stress: Unterschiedlich Stressfaktoren können für ein unreines Hautbild sorgen, da unser Körper in Stresssituationen vermehrt Cortisol ausschüttet. In der Folge wird die Bakterienabwehr der Haut eingeschränkt.
  • Familiäre Veranlagung: Das Auftreten von fettiger Haut kann durch die genetische Veranlagung, viel Talg zu produzieren, begünstigt werden.
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Was sind Mitesser?

Dermatogen kennen Mitesser unter dem Begriff „Komedonen“. Dabei handelt es sich um eine besondere Form von Akne, welche durch eine übermäßige Talgproduktion entsteht. Der Talg gelangt von den Poren durch die Hautkanäle an die Hautoberfläche. Wenn abgestorbene Zellen den Talgdrüsenfollikelkanal verschließen, kann der Talg nicht mehr abfließen und es entstehen Unreinheiten. Mitesser kommen besonders häufig in der T-Zone zum Vorschein. Generell wird zwischen zwei Arten von Mitessern unterschieden: geschloßene Whiteheads und offene Blackheads. Während erstere durch eine weiße Färbung charakterisiert werden, erkennt man Blackheads anhand der dunklen Färbung.

Behandlung

Eine gründliche Reinigung zählt zu den besten Mittel, um fettiger Haut entgegenzuwirken. Durch die Benutzung milder Peelings können Sie Poren öffnen und Ihre Haut von Fett befreien. Zur täglichen Pflege sollten zudem fettfreie Gele benutzt werden. Beim Auftreten von Akne eignen sich Produkte, die antibakterielle Wirkstoffe enthalten.

Körperliche Aktivität hilft unserem Körper dabei, Stresshormone abzubauen. Gönnen Sie sich zudem genügend Auszeiten, um zu entspannen und achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Meiden Sie hierbei zuckerreiche Getränke und Speisen und verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol und Tabak.

Fettige Kopfhaut

Neben einer fettigen Gesichtshaut klagen viele Menschen über eine fettige Kopfhaut, die ebenfalls entsteht, wenn die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren. Dieser Vorgang ist bis zu einem gewissen Grad keineswegs schlecht, sondern sogar förderlich, da die Kopfhaut Fett benötigt, um geschmeidig zu bleiben. Jedoch geht eine übermäßige Talgproduktion oft mit ästhetischen Begleiterscheinungen einher. In der Folge verfetten die Haare deutlich schneller und Strähnen bilden sich. Darüber hinaus kann eine fettige Kopfhaut auch zu Schuppenbildung führen und Haarausfall begünstigen2www.apotheke-adhoc.de. [Online] 18. Juli 2020. https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pta-live/in-studien-belegt-zucker-foerdert-hautunreinheiten-schokoladen-akne/#:~:text=In%20Studien%20konnte%20nun%20nachgewiesen,Erwachsenen%20kann%20die%20Hauterkrankung%20auftreten(Abgerufen am 4. Juni 2022) . Eine gesteigerte Talgproduktion lässt sich dabei häufig auf Veränderungen im Hormonhaushalt zurückführen. Besonders oft macht sich dies während der Schwangerschaft, den Wechseljahren und in der Pubertät bemerkbar.

So können Sie einer fettigen Kopfhaut entgegenwirken

Eine gesunde Ernährung sollte bei der Vermeidung von fettiger Kopfhaut im Fokus stehen. Wer fettreiche Lebensmittel vom Speiseplan streicht und diese durch Obst, Gemüse und magere Fisch- und Fleischprodukte ersetzt, wirkt einer übermäßigen Talgproduktion aktiv entgegen. Darüber hinaus können spezielle Anti-Schuppen-Shampoos mit Wirkstoffen wie Zinkpryrithion und Climbazol die Ausbreitung von Schuppen eindämmen3www.altmark-apotheke-stendal.de. [Online] https://www.altmark-apotheke-stendal.de/gesundheitsbibliothek/index/fettige-kopfhaut/(Abgerufen am 4. Juni 2022) .

Hausmittel gegen fettige Kopfhaut

  • Zitronensaft
  • Kamillentee
  • Quark
Fettige Haut - Ursachen, Symptome und Behandlung

Rauchstopp wirkt sich auch positiv auf die Haare aus

Rauchen schädigt nicht nur die inneren Organe, sondern auch Haare leiden unter dem ständigen Nikotinkonsum. Studien legen demnach nahe, das Rauchen bei Männern einen schädlichen Einfluss auf die haarbildenden Zellen ausübt und Rauchen schneller von Haarausfall betroffen sind4www.ndr.de. [Online] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Trockene-oder-fettige-Kopfhaut-Was-hilft,kopfhaut100.html(Abgerufen am 4. Juni 2022) .

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