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Gesundheitsreport Redaktion

Die Redaktion von Gesundheitsreport.com besteht aus verschiedenen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Medizin, Vorsorge, Wissenschaft und Pharma. Die Kombination aus fachspezifischen Ausbildungen, langjähriger Expertise und Erfahrungen sorgen für fakten- und studienbasierte Inhalte für unsere Lesenden.

Eine gute Kopfmassage ist eine Wohltat für Körper und Geist. Neben der entspannenden Wirkung findet die Technik immer häufiger Einzug im medizinischen Sektor. So wird die Kopfmassage unter anderem zur effektiven Lösung von Verspannungen eingesetzt. Nicht wenige Menschen sind davon überzeugt, dass Ayurvedische Kopfmassagen die Durchblutung anregen, was wiederum einen direkten Einfluss auf das Wachstum der Haare mit sich bringt. Wir nehmen das Thema genauer unter die Lupe!

Was Sie in diesem Artikel erfahren:

  • Die Geschichte der Massage
  • Kopfmassagen heutzutage
  • Kopfmassage für den Partner – So funktioniert‘s
  • Vorteile der Kopfmassage
  • Praktische Hilfsmittel für eine Kopfmassage

Die Geschichte der Massage

Massagen gehören zu den ältesten Heilmitteln der Menschheitsgeschichte. Jedoch lassen sich rudimentäre Berührungen nicht mit lang entwickelten Techniken vergleichen. Bis heute haben sich unzählige Techniken etabliert. Dabei unterscheidet man gemeinhin zwischen der direkten Massage und der esoterischen Massage.

Beide Techniken verfolgen das Ziel der Heilung und Schmerzlinderung. Die klassische Massage beruht auf über Jahrzehnte lang entwickelte Grifftechniken, die ebenfalls in der modernen Physiotherapie Anwendung finden. Zu der Gruppe der esoterischen Massagen zählen unter anderem Akupressur und Reflexzonenmassagen. Im Gegensatz zur direkten Massage, werden bei der esoterischen Massage ganze Areale behandelt, die als Stellvertreter für bestimmte Organe gelten.

Kopfmassagen heutzutage

Kopfmassagen werden seit mehreren Jahrtausenden als Mittel gegen Kopfschmerzen angewendet. Während die spezifischen Techniken in Europa erst im 18. Jahrhundert eine Renaissance feierte, blickt der asiatische Raum auf eine umfangreiche Historie zurück. Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen unkomplizierten Einstieg in die Methodik erhalten.

Kopfmassage für den Partner – So funktioniert’s

  1. Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel für eine gute Kopfmassage. Von daher sollte man sich im Vorfeld mit den grundlegenden Massagetechniken auseinandersetzen, um ein Gespür für der Bereich zu bekommen. Lange Fingernägel können zu Verletzungen führen, Hygiene sollte stets die oberste Priorität geniessen. Waschen Sie sich hierfür gründlich die Hände und entfernen Sie sämtlichen Handschmuck. Je nach Belieben kann man bei einer Kopfmassage auf verschiedene Öle zurückgreifen. Für den Einstieg bietet sich ein handelsübliches Kokosöl an. Achten Sie zudem auf eine ruhige und erholsame Atmosphäre. So kann der Körper eine maximale Entspannung erfahren.
  2. Nach den ersten Vorbereitungen kann die Massage beginnen. Starten Sie mit sanften Bewegungen und fragen Sie zwischendurch nach, ob ihr Partner den Druck als angenehme Berührungen empfindet. Fangen Sie nun damit an, die Kopfhaut zu stimulieren. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sie diese sanft mit einem Shampoo einreiben. Beginnen Sie mit der Stirn und arbeiten Sie sich langsam zurück.
  3. Im dritten Schritt folgen die Seiten und der Schläfenbereich. Legen Sie hierfür beide Daumen an die Kieferkanten und streichen Sie mit geringem Druck an den Ohren entlang. Folgen Sie dem Haaransatz auf beiden Seiten, bis sich Ihre Daumen am Hinterkopf berühren. Von dieser Position wiederholen Sie das Prozedere in die entgegengesetzte Richtung – hin und zurück, ca. 8 Mal.
  4. Nun können Sie die Fingerspitzen in kleinen Kreisbewegungen über die Kopfhaut gleiten lassen. Dabei langsam vom Haaransatz bis zum Hinterkopf vorarbeiten. Hören Sie während der gesamten Massage auf das Feedback Ihres Partners.

Wichtig: Vermeiden Sie jegliche Formen von Ziehbewegungen und massieren Sie nie auf den Halsschlagadern.

Vorteile der Kopfmassage

Zwei Vorteile stehen bei einer Kopfmassage im Vordergrund. Die entspannende Wirkung und der gesundheitliche Aspekt. Gerade im stressigen Alltag können kleinere Erholungen Gold wert sein. Eine Kopfmassage hilft beim Abschalten, wenn ein angenehmer Druck auf die Kopfregion prasselt. Viele Menschen schwören zudem auf Kopf- und Schläfenmassagen, wenn die Konzentration nachlässt. Oftmals hilft im Büro schon eine kleine Auszeit, in der Sie Ihre Schläfen massieren und dabei den Geist schweben lassen.
Bei der weit verbreiteten Akupressur gibt es zum Beispiel bestimmte Druckpunkte, die unterschiedliche Körperareale ansprechen. Massagen können den Alltagsstress reduzieren und hartnäckige Verspannungen lösen. Zudem führen viele Experten eine Anregung der Durchblutung an. Dies hat in der Folge einen positiven Effekt auf das Haarwachstum. Aus demselben Grund haben Kopfmassagen einen guten Ruf in der modernen Kosmetik.

Praktische Hilfsmittel für eine Kopfmassage

Natürlich gibt es fast nichts Besseres als eine professionelle Kopfmassage. Es existieren jedoch einige Hilfsmittel, die Abhilfe schaffen, wenn man alleine ist und Lust auf eine entspannende Wellness-Einheit hat. So simuliert der sogenannte „Kopfkrauler“ ca. 20 Finger, welche ihre Wirkung auf mehreren Ebenen ausstrahlen. Andere setzen auf helmähnliche Kopfmassagegeräte, die teilweise mit Wärmekompression arbeiten. Beinahe tägliche strömen neue Öle auf den Markt, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Je nach Geschmack, können Sie sich für diverse Duftvariation entscheiden, um Ihr Massageerlebnis auf ein neues Level zu hieven.

Fazit

Millionen Menschen leiden unter dem belastenden Alltagsstress und den daraus resultierenden Folgen. Wer ständig nur „funktionieren“ muss, denkt oftmals zu selten an das eigene Wohlergehen. Dabei können schon kleine Auszeiten für Besserung sorgen. Kopfmassagen lassen sich schnell, ohne einen grossen Zeitaufwand, erlernen. Und die Ergebnisse können beeindruckend sein. Egal, ob alleine oder mit dem Partner: Probieren Sie es aus und machen Sie sich selbst ein Bild von der traditionellen Heilkunst.

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