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Unser Selbsttest
Julian Deutsch

Julian Deutsch

Julian schreibt seit Jahren über Gesundheitsthemen und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit neuen Forschungsergebnissen. Als Autor bei Gesundheitsreport möchte er seinen Lesern einen umfangreichen und informativen Einblick zu ausgewählten Themen geben und zugleich auf aktuelle Trends aufmerksam machen.

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Eine Magen-Darm-Grippe macht sich oft durch anfängliche Übelkeit bemerkbar. Kurze Zeit später leiden viele Betroffene an starken Durchfällen, Erbrechen und unangenehmen Bauchschmerzen. Die Fallzahlen steigen vor allem in den Wintermonaten. Erfahren Sie mehr in unserem Selbsttest!

Magen-Darm-Grippe – Was ist das überhaupt?

Bei einer Magen-Darm-Grippe handelt es sich um eine infektionsbedingte Entzündung des Magen-Darm-Traktes. Die „Gastroenteritis“ wird dabei in der Regel durch Bakterien oder Viren verursacht. Vor allem Noro- und Rotaviren sorgen jedes Jahr für Millionen Infektionen. In vielen Fällen gelangen diese über den Mund in den Magen und greifen dort die Schleimhäute an. Aus einer Schutzreaktion heraus reagiert der Körper häufig mit Erbrechen auf die verursachenden Erreger.

Die typischen Auslöser – Noroviren und Rotaviren

Bei Noroviren handelt es sich um hochansteckende Erreger, die eine Magen-Darm-Infektion verursachen. Die unbehüllten Viren aus Familie der Caliciviridae breiten sich extrem schnell aus. Immer wieder kommt es daher in Gemeinschaftseinrichtungen zu größeren Infektionsherden. Die Infektionszahlen steigen vor allem im Winter. Kinder und Babys leiden besonders häufig an einer Magen-Darm-Grippe, die durch Rotaviren ausgelöst wird. Ähnlich wie beim Norovirus gelten Rotaviren als hochansteckend. Im Hinblick auf den Krankheitsverlauf und die Symptome erklärt die Marien Apotheke Prien am Chiemsee: „Ähnlich ist beim Rotavirus, dass sich die Symptome sehr schnell entwickeln können, innerhalb von Stunden kann es zu einer schweren Magen-Darm-Grippe kommen. Beim Rotavirus dauert diese aber länger, es kann bis zu etwas mehr als einer Woche dauern, bis die Krankheit wieder abgeklungen ist 1Marien Apotheke Prien am Chiemsee – https://www.marien-apotheke-prien.de/magazin/Noro-und-Rotavirus-Besonders-im-Winter-verbreitet-2846 – Abgerufen am 09.12.2022.“

Magen-Darm-Grippe durch Bakterien

Eine Magen-Darm-Grippe kann nicht nur durch bestimmte Viren, sondern ebenso durch bakterielle Erreger ausgelöst werden. Zu den bekanntesten gehören Campybakter-Bakterien, Escherichia coli und Salmonellen.

Symptome

Übelkeit, Erbrechen und Durchfall zählen zu den typischen Symptomen einer Magen-Darm-Grippe. Darüber hinaus können die Erreger Begleiterscheinungen wie Bauchschmerzen, Fieber und Erschöpfung hervorrufen. Bei einer Infektion mit Noro- oder Rotaviren treten die Symptome meist sehr plötzlich auf. Kommt es in der Folge zu starken Durchfällen oder Erbrechen, verliert der Körper große Mengen an Flüssigkeit und wichtigen Elektrolyten. Dies kann vor allem für Kinder und ältere Menschen gefährlich werden. Da eine Norovirus- und Rotavirus-Infektion bei Kindern und Säuglingen meist schwerer als andere Magen-Darm-Infektionen verlaufen, ist es besonders wichtig, dass dem Flüssigkeitsverlust entgegengewirkt wird.

Machen Sie jetzt den Selbsttest zu Magen-Darm-Grippe

Behandlung von Magen-Darm-Grippen

Da es bei einer Magen-Darm-Grippe, die durch Rota- oder Noroviren verursacht wird, keine spezifische Behandlung auf Medikamentenbasis gibt, liegt der Fokus in der Praxis zunächst auf der Symptomlinderung. Hierbei ist es besonders wichtig, dem Körper die verlorengegangene Flüssigkeit und Elektrolyte zurückzuführen. Eine warme Brühe, Elektrolytmischungen und magenschonende Tees können dabei zum Einsatz kommen. Trotz der bestehenden Übelkeit sollten Betroffene versuchen, Kohlenhydrate aufzunehmen. Dauert die Erkrankung mehrere Tage an, können Durchfallmittel notwendig sein. Falls sich der Erkrankte über einen längeren Zeitraum an Brechdurchfall leidet, können zudem brechreizhemmende Mittel eingesetzt werden. In diesem Fall sollte zunächst ein Arzt konsultiert werden.

So können Sie sich schützen

Ein gründliche Handhygiene zählt zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen, um eine Ansteckung zu verhindern. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sich in Ihrem näheren Umfeld infizierte Personen befinden. Zudem sollten Sie in diesem Fall nach Möglichkeit Abstand zu den infizierten Personen halten, um das Risiko einer Übertragung zu verringern. Oftmals lauern Viren und Bakterien auf Türklinke. Vor allem in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen ist Vorsicht geboten.

Die Übertragung des Norovirus kann ebenfalls über kontaminierte Lebensmittel erfolgen. Demnach zählen beispielsweise rohe Lebensmittel (Obst, Salate) und Muscheln zu den Gefahrenquellen, in denen Viren teilweise tagelang überdauern. Säubern Sie Salate und Obst stets gründlich, wenn Sie diese roh verzehren möchten.

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Gründliches Händewaschen zur Prävention

  1. Halten Sie Ihre Hände zunächst unter fließendes Wasser und wählen Sie eine angenehme Temperatur aus
  2. Seifen Sie Ihren Handrücken und Ihre Handinnenflächen gründlich ein. Gleiches gilt für Ihre Fingerspitzen und die Fingerzwischenräume
  3. Reiben Sie die Seife für ca. 30 Sekunden ein
  4. Waschen Sie Ihre Hände unter fließendem Wasser ab und vermeiden Sie auf öffentlichen Toiletten den direkten Kontakt mit den Wasserhahngriffen
  5. Trocknen Sie Ihre Hände sorgfältig ab

Immunsystem stärken

In den kalten Wintermonaten grassieren Magen-Darm-Grippen besonders stark, da die warme Heizungsluft den Erregern in die Karten spielt und unser Immunsystem oft leicht geschwächt ist. Aus diesem Grund sollten wir gerade in dieser Zeit auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, um unser Immunsystem nachhaltig zu unterstützen.

Quellen & Verweise[+]

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