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Unser Selbsttest
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Gesundheitsreport Redaktion

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Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit steht auch die Grippe-Saison bevor und viele Experten gehen in diesem Jahr von einer besonders starken Grippewelle aus. Doch wie unterschiedet sich die Influenza von einer normalen Erkältung. Erfahren Sie mehr in unserem Selbsttest.

Grippe – Was ist das überhaupt?

Bei einer Grippe (Influenza) handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Die Influenza stellt eine akute Krankheit der Atemwege dar, die mitunter lebensbedrohlich verlaufen kann. Der Zeitraum zwischen Anfang Oktober und Mitte Mai gilt auf der nördlichen Halbkugel als Grippesaison. Influenzaviren verändern sich und treten in verschiedenen Formen auf. Aus diesem Grund sind Mehrfachansteckungen möglich. Für einen besseren Schutz werden Impfstoffe jedes Jahr angepasst.

Aufgrund ähnlicher Symptome werden Grippe und Erkältung oft verwechselt. Im Gegensatz zu einer Erkältung, welche durch viele verschiedene Erreger ausgelöst werden kann, wird eine Grippe durch bestimmte Influenza-Viren verursacht. Auch im Krankheitsverlauf gibt es mehrere Unterschiede. Demnach beginnt eine Grippe meist plötzlich ohne „Vorwarnung“ während sich eine Erkältung nach und nach entwickelt. Zudem können Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf eine Influenza hindeuten. Neben Unterschieden im Krankheitsverlauf verläuft die Genesung bei einer Grippe oft langwieriger.

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Diese Symptome sind bei einer Grippe typisch

Eine Influenza kann verschiedene Symptome hervorrufen.  Nach einer Inkubationszeit zwischen 1 bis 3 Tagen können Betroffene über die folgenden Symptome klagen:

  • Husten
  • Hohes Fieber
  • Schnupfen
  • Schlappheit
  • Appetitlosigkeit
  • Halsschmerzen
  • Durchfall
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Atembeschwerden

Machen Sie jetzt den Selbsttest zu Grippe

Ursachen – Wie stecken wir uns mit Influenzaviren an?

Grippeviren werden auf verschiedenen Wegen übertragen. Bei einer Übertragung von Mensch zu Mensch gelangen die Viren zunächst durch Husten oder Niesen in die Luft und werden danach von anderen Menschen eingeatmet. Eine weitere Infektionsgefahr entsteht beim Händeschütteln, da Influenzaviren im Anschluss von der Handfläche auf Schleimhäute überspringen können, wenn die Person in Berührung mit Mund, Nase oder Augen kommt. Ebenso können sich Viren auf Gegenständen wie Treppengeländern, Lichtschaltern und Türklinken ansammeln. Aus diesen Gründen zählt eine sorgfältige Hygiene zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Neben regelmäßigem Händewaschen sollten die Hände so wenig Kontakt wie möglich mit den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen haben. Darüber hinaus sollte Kontakt mit Erkrankten nach Möglichkeit vermieden werden. Gegebenenfalls lässt sich eine Ansteckung durch das Tragen von Handschuhen verhindern. Zudem empfiehlt es sich, Oberflächen und Gegenstände, mit denen Erkrankte in Berührung gekommen sind, sorgfältig zu reinigen.

Immunsystem stärken und auf Hygiene achten

Generell ist ein starkes Immunsystem im Kampf gegen Grippeviren von großer Bedeutung und ein vitamin- und Nährstoffreiche Ernährung bei der Prävention von schweren Krankheitsverläufen enorm wichtig. Neben einer gesunden Ernährung können wir unsere Abwehrkräfte mithilfe körperlicher Aktivität stärken. Gleichzeitig eignet sich Sport hervorragend, um einen Ausgleich zum alltäglichen Stress zu schaffen. Langfristig spielt permanenter Stress Influenzaviren in die Karten, da das Immunsystem geschwächt wird.

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Gründliches Händewaschen als Schutz vor der Grippe

  1. Halten Sie Ihre Hände zunächst unter fließendes Wasser und stellen Sie eine angenehme Temperatur ein
  2. Cremen Sie Ihren Handrücken und Ihre Handinnenflächen gründlich mit Seife ein Gleiches gilt für die Fingerspitzen und die Fingerzwischenräume
  3. Reiben Sie die Seife für ca. 30 Sekunden ein
  4. Spülen Sie Ihre Hände unter fließendem Wasser ab und vermeiden Sie auf öffentlichen Toiletten den direkten Kontakt mit den Wasserhahngriffen
  5. Trocknen Sie Ihre Hände sorgfältig ab

Wie wird eine Grippe behandelt?

In der Grippesaison kann ein Arzt eine Grippe anhand der typischen Symptome einordnen und eine entsprechende Therapie einleiten. Generell raten Experten bei einer Influenza zu Bettruhe und körperlicher Schonung. Weitere Maßnahmen richten sich nach den jeweiligen Symptomen. In jedem Fall sollten Betroffene auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Nachdem der Arzt eine Influenza diagnostiziert hat, kann er verschiedene antivirale Medikamente (Oseltamivir und Zanamivir) verschreiben.

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