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Julian Deutsch

Julian Deutsch

Julian schreibt seit Jahren über Gesundheitsthemen und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit neuen Forschungsergebnissen. Als Autor bei Gesundheitsreport möchte er seinen Lesern einen umfangreichen und informativen Einblick zu ausgewählten Themen geben und zugleich auf aktuelle Trends aufmerksam machen.

Seit einigen Jahren erleben die oligomeren Proanthocyanidine (OPC – Traubenkernextrakt) in der Welt der Supplements einen echten Aufschwung. Sie sollen eine positive Wirkung auf die Blutfettwerte haben und den Blutdruck senken. Doch gibt es dafür Belege und welche OPC-Nahrungsmittel eignen sich am besten? Wir haben verschiedene Supplements miteinander verglichen. Erfahren Sie jetzt mehr in unserem Review: OPC im Vergleich.

OPC – Was ist das?

OPC ist die Abkürzung für oligomere Proanthocyanidine, die zur Gruppe der Polyphenole zählen und unter anderem in roten und blauen Weinntrauben enthalten sind. Genaugenommen handelt es sich bei OPC um Flavonole, die wiederum eine Subgruppe der Flavonoide darstellen. Der französische Professor und Chemiker Jacques Masquelier entdeckte und isolierte OPC im Jahr 1948 bei der Untersuchung von Erdnusshäutchen. Aufgrund des hohen Polyphenolanteils genießt Traubenkernextrakt einen hervorragenden Ruf, da dieses über antioxidative Eigenschaften verfügt. Darüber hinaus wird OPC als Mittel gegen Prostataentzündungen und Diabetes angepriesen. Zudem soll es sich positiv auf den Alterungsprozess der Haut auswirken. Demnach soll OPC die freien Radikale an sich binden und in der Folge die Zellen schützen. Eine Studie legt einen blutdrucksenkenden Einfluss von OPC nahe1https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19608210/ – Abgerufen am 17.08.2022.

Oligomere Proanthocyanidine kommen nicht nur in den Kernen von Trauben, sondern auch in den Schalen von Früchten und Blättern von Gemüse vor. Sie schützen sie die Pflanze vor Schimmel, Feuchtigkeit und anderen Erregern.

OPC erlebt seit einiger Zeit einen echten Hype in der Anti-Aging-Branche. Hier wird es als Mittel gegen Haut- und Haarprobleme beworben. Die besten OPC-Produkte im Vergleich stellen wir Ihnen weiter unten vor.

Eine Studie von Youn-Jung Kim und Co. legt eine krebshemmende Wirkung oligomerer Proanthocyanidine auf die menschliche Darmkrebsline SNU-C4 nahe2https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4615409/- Abgerufen am 18.08.2022. Eine andere Studie beschäftigt sich mit der entzündungshemmenden Wirkung von Proanthocyanidinen3https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11749811/ – Abgerufen am 18.08.2022. Demnach haben diese eine entzündungshemmende Wirkung auf experimentelle Entzündungen bei Ratten und Mäusen. Generell besteht die Studienlage aus wenigen klinischen Studien mit Menschen.

Die wichtigsten Informationen im Überblick – OPC im Vergleich

  • OPC steht für Oligomere Proanthocyanidine (Traubenkernextrakt)
  • OPC gehört zur Gruppe der Polyphenole. Bei Polyphenolen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind als „Radikalfänger“ bekannt.
  • Obwohl OPC viele Wirkweisen nachgesagt werden, sind diese oft nicht abschließend wissenschaftlich nachgewiesen.
  • OPC ist bioverfügbar und wasserlöslich
  • Rotwein, Heidelbeeren, Äpfel, Erdbeeren und rote Weintrauben stellen natürliche OPC-Quellen dar

Wein oder Trauben?

Wir finden OPC nicht nur in den Kernen von roten und blauen Trauben, sondern ebenso in Äpfeln, bestimmten Beeren, Erdnüssen und Kokosnüssen. Selbstverständlich sind die Oligomeren Proanthocyanidine ebenso in Rotwein zu finden. Seit Jahrhunderten werden Weintrauben zur Herstellung von Wein genutzt und schon lange vermuten viele Wissenschaftler eine Korrelation zwischen dem Rotwein-Konsum und der Bluthochdruck-Senkung. Demnach soll traditionell gekelterter Rotwein aus Frankreich den Blutdruck senken. Weltbekannt ist in diesem Zusammenhang der Begriff des „Französischen Paradoxons“. Hierunter versteht man die Beobachtung, dass Franzosen trotz höheren Alkoholkonsums ein niedrigeres Herzinfarktrisiko als zum Beispiel: Amerikaner haben. Als Erklärungsansatz wird in diesem Zusammenhang immer wieder die hervorragende Weinqualität angeführt. Unter Experten ist die Existenz des Paradoxons bis heute umstritten.

Auch wenn Rotwein viele Polyphenole enthält, ist bekannt, dass Alkoholkonsum die Leber auf Dauer schwer schädigen kann. Vor allem übergewichtige Personen leiden besonders häufig an Lebererkrankungen. Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung zählen zu den Hauptursachen für die Entwicklung einer Fettleber.

Nebenwirkung

Einige Anwender berichten von Kopfschmerzen oder Übelkeit nach der Einnahme von OPC. Besondere Vorsicht ist bei Allergien gegen Trauben oder Rotwein geboten. In diesem Fall sollte Traubenextrakt nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. Ebenso sollten Sie zunächst mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, da OPC blutverdünnend wirken kann. Vorsicht ist ebenso bei Schwangeren geboten. Einige Konsumenten berichten zudem von Übelkeit nach der Einnahme auf leeren Magen. Da es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann, sollten Sie eine Einnahme generell zunächst mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

Unsere Kandidaten

OPC im Vergleich – Wie haben wir getestet?

Wir haben die fünf Nahrungsergänzungsmittel in unserem Review in den folgenden fünf Kategorien getestet: Inhaltsstoffe, Menge (Darreichungsform), Shopping, Bewertungen, Besonderheiten. Die Bewertung erfolgt über eine Skala zwischen 0 – 10 Punkten, wobei 10 Punkte einen maximalen Score beschreiben. Insgesamt kann ein Produkt demnach höchstens 50 Punkte (5 * 10 Punkte) erreichen. Die jeweiligen Kategorien werden gleichmäßig gewichtet, aus ihnen ergibt sich das finale Rating.

Fazit

Die OPC-Produkte in unserem Review können grundsätzlich überzeugen. Während einige Anbieter mit einem großen Vorrat und Trauben aus besonderem Anbau punkten, überzeugen anderen OPC-Produkte mit Zufriedenheitsgarantien und hohen Qualitätsstandards. So findet sich für jede Vorliebe das passende Produkt.

FAQ

Wie viel OPC pro Tag?

Viele Hersteller empfehlen eine durchschnittliche Einnahmemenge von 150 mg bis 500 mg pro Tag.

Wie wird OPC eingenommen?

Immer wieder sind wir bei unserer Recherche auf die Empfehlung gestoßen, dass OPC-Kapseln nach Möglichkeit ca. 30 Minuten vor dem Essen eingenommen werden sollten. Einige Menschen klagen nach der Einnahme auf leeren Magen über Übelkeit. In diesem Fall kann die Einnahme auch zu oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Quellen & Verweise[+]

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