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Unser Selbsttest
Julian Deutsch

Julian Deutsch

Julian schreibt seit Jahren über Gesundheitsthemen und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit neuen Forschungsergebnissen. Als Autor bei Gesundheitsreport möchte er seinen Lesern einen umfangreichen und informativen Einblick zu ausgewählten Themen geben und zugleich auf aktuelle Trends aufmerksam machen.

Direkt zum Test

Schätzungsweise 7 Prozent der Bevölkerung reagieren hierzulande allergisch auf Hausstaubmilben. Was viele Menschen nicht wissen: Die Hausstaubmilbenallergie geht in den meisten Fällen von dem Kot der Hausstaubmilbe aus. Machen Sie jetzt unseren Selbsttest, um eine mögliche Allergie zu erkennen.

Hausstaubmilbenallergie – Was ist das?

Bei einer Hausstaubmilbenallergie reagieren Betroffene allergisch auf Eiweißstoffe im Kot oder aus dem Körper der Hausstaubmilben. Diese sammeln sich beispielsweise auf der Matratze an und gelangen von dort auf die Schleimhäute und in die Atemwege. Das körpereigene Immunsystem identifiziert die Erreger als Gefahr und bildet den Antikörper Immunglobin E (IgE), welcher an den Mastzellen andockt, wodurch Botenstoffe ausgeschüttet werden. In der Folge kommt es zu einer allergischen Reaktion und Symptome treten auf.

Selbsttest

Welche Präventionsmaßnahmen und Behandlungen gibt es?

Da sich eine absolut staubfreie Wohnumgebung in der Praxis nicht herstellen lässt, sollte der Fokus darauf liegen, den Kontakt mit den Erregern so gut wie möglich zu reduzieren. Die folgenden Tipps können dabei helfen:

Encasings für das Bett

Die kleinen Milben machen es sich besonders gerne im heimischen Bett bequem. Hier finden die kleinen Spinnentiere optimale Bedingungen vor. Sie ernähren sich von Hautschuppen und führen ein regelrechtes Schattendasein, da wir sie mit bloßem Auge nicht erkennen können. Bei Encasings handelt es sich um spezielle Bezüge, die für die Milben eine Barriere darstellen. Die Schutzbezüge für Bettdecken, Kopfkissen und Matratzen schließen die kleinen Spinnentiere demnach ein. Hierbei sollte man stets auf die Qualität achten und Testergebnisse vergleichen, da sich die Encasings oft stark unterscheiden.

Hausstaubmilbenallergie: Lüften und Raumtemperatur niedrig halten

Hausstaubmilben lieben eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent und Temperaturen um die 25 Grad. Aus diesem Grund raten Experten zu häufigem Lüften. Darüber hinaus kann zum Beispiel ein Luftentfeuchter helfen.

Staubsaugen

Beim Staubsaugen kann es von Vorteil sein, wenn Allergiker einen HEPA-Filter verwenden. Im besten Fall übernimmt ein Nicht-Allergiker diese Aufgabe, da Allergiker den Kontakt mit Hausstaubmilben so gut wie möglich reduzieren sollen.

Bettwäsche wechseln

Ein häufiges Wechseln der Bettwäsche gehört zu den besten Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Milben. Die Wäsche sollten Sie bei mindestens 60 °C waschen. Einige Händler bieten spezielle Anti-Milben-Waschmittel an. Kleiner Tipp: Milben werden ebenfalls durch die Tiefkühlung abgetötet.

Kuscheltiere und dicke Teppiche vermeiden

Kuscheltiere sind echte Staubfänger, die sich als optimale Brutstätten für Milben entpuppen können. Generell sollten Hausstaubmilbenallergiker nach Möglichkeit auf Teppiche verzichten. Zudem raten Experten dazu sämtliche Staubfänger zu vermeiden. Dazu gehören u. a. Vorhänge, Polster und offene Schränke.

Teebaumöl

Immer wieder wird Teebaumöl als vielversprechendes Hausmittel gegen die kleinen Hautfresser genannt.

Behandlung der Hausstaubmilbenallergie

Neben der Kontaktvermeidung stehen Betroffenen zur Linderung akuter Beschwerden antiallergische und antioxidative Medikamente zur Verfügung:

  • Antihistaminika
  • Nasensprays
  • Augentropfen
  • Asthmasprays/ Allergospasmin
  • Spezifische Immuntherapien

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