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Julian Deutsch

Julian Deutsch

Julian schreibt seit Jahren über Gesundheitsthemen und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit neuen Forschungsergebnissen. Als Autor bei Gesundheitsreport möchte er seinen Lesern einen umfangreichen und informativen Einblick zu ausgewählten Themen geben und zugleich auf aktuelle Trends aufmerksam machen.

Es ist kein Wunder, dass Whey das erfolgreichste Proteinpulver überhaupt ist. Das Molkenprotein ist gut verdaulich und wird vom Körper schnell verarbeitet, jedoch klaffen die Unterschiede zwischen verschiedenen Produkten mitunter weit auseinander. Wir haben den Test gemacht. Whey Proteine im Vergleich:

Whey Proteine – Was ist das überhaupt?

Bei „Whey Protein“ handelt es sich um die englische Bezeichnung für Molkenprotein. Demnach setzt sich Whey Protein aus einem Nebenprodukt zusammen, das  bei der Herstellung von Käse anfällt. Genaugenommen ist es der wässrige Teil, der  sich bei der Käseherstellung vom Lab trennt. Durch einen speziellen Filtrationsprozess werden unerwünschte Stoffe entfernt und das Protein zu Pulver zerkleinert. Molke verfügt über einen überaus hohen Proteingehalt und wertvolle Aminosäuren wie  BCAA oder L-Glutamin. Darüber hinaus zeichnen sich Molkenproteine durch ihre gute Wasserlöslichkeit aus.

Whey Proteine im Vergleich – Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Bei Whey Protein handelt es sich um den englischen Begriff für Molkenprotein.
  • besitzt eine kurzkettige Struktur.
  • Whey Protein enthält Aminosäuren wie BCAAs.
  • Für die Zubereitung von Whey Shakes verwenden viele Sportler Shaker.
  • Die Supplementierung ersetzt keine gesunde Ernährung.
  • Es wird zwischen Whey Konzentrat, Whey Isolat und Hydrolysat unterschieden.

Wie viel Eiweiß pro Tag?

Eiweiß zählt zu den wichtigsten Bausteinen des menschlichen Körpers. Es setzt sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen und gelangt über die Nahrung in den Körper. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. erklärt in diesem Zusammenhang: „Die empfohlene Zufuhr für Protein beträgt für Erwachsene ab 19 Jahren bis unter 65 Jahre 0,8 g Protein/kg Körpergewicht pro Tag. Für Erwachsene ab 65 Jahren gibt die DGE erstmals einen Schätzwert für eine angemessene Zufuhr von 1,0 g/kg Körpergewicht pro Tag an“1https://www.dge.de/presse/pm/wie-viel-protein-brauchen-wir/ – Abgerufen am 2. August 2022. Bei Sportlern, die Muskeln aufbauen möchten, kann der tägliche Bedarf deutlich höher ausfallen.

Für Proteine sind die folgenden drei Aussagen zulässig:

  • Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei
  • Proteine tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei

Speziell für Molkenprotein gibt es dagegen keine zulässigen Gesundheitsaussagen. Jedoch setzen viele Sportlerinnen und Sportler, die mehr Muskelmasse gewinnen möchten und auf eine regelmäßige und ausreichende Eiweißversorgung achten, auf Whey Proteine.

Wann sollte das Eiweiß aufgenommen werden?

Die Studienlage zu dieser Fragestellung ist bis heute nicht ganz eindeutig. Aus der ernährungsphysiologischen Perspektive liegt jedoch nahe, dass Muskeln gerade nach dem Training aufnahmefähiger sind. Dies lässt sich in erster Linie auf die Regenerationsphase zurückführen, da die Glykogenspeicher nun aufgeladen werden müssen. Während sich die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt der Zufuhr nicht abschließend beantworten lässt, sind sich viele Experten über die Bedeutung der Eiweißmenge einig.

Welche Eiweiße gibt es?

Proteine bestehen aus Bausteinen,  die als „Aminosäuren“ bekannt sind. Insgesamt gibt es 21 unterschiedliche Aminosäuren.. Bei Proteinen unterscheidet man zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißen. Beide lassen sich anhand der unterschiedlichen Aminosäurenprofile identifizieren. Demnach enthalten tierische Eiweiße in der Regel mehr essenzielle Aminos, also Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht eigenständig produzieren kann. Zu den tierischen Eiweißen gehören unter anderem Molkenprotein und Casein.

Zu den pflanzlichen Eiweißen zählen hingegen Reis- und Soja-Protein. Wir können sowohl tierische als auch pflanzliche Eiweiße konsumieren. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und unterstützen die Erhaltung von Muskelmasse und normalen Knochen. Die Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißen zeigen sich in ihrer biologischen Wertigkeit (BW). Bei der Biologischen Wertigkeit handelt es sich um ein Maß, das beschreibt, wie gut bestimmte Proteine vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Ein Hühnerei gilt als Referenzwert mit einer biologischen Wertigkeit von 100. Wird ein anderes proteinhaltiges Lebensmittel schlechter aufgenommen, sinkt der Wert unter 100.

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Diese 8 Aminosäuren sind für den Körper unentbehrlich

  • Methionin
  • Lysin
  • Isoleucin
  • Leucin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Valin

Whey Protein – Welche Formen gibt es?

Molkeneiweiß ist ein kurzkettiges Protein, das  sehr schnell vom Körper aufgenommen wird. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das Whey während oder direkt nach dem Training einzunehmen. Während viele Profis schon lange auf Whey Proteine schwören, greifen auch immer mehr Hobbysportler zum Shake nach dem Training. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Das Molkenprotein verfügt über eine hohe biologische Wertigkeit und gelangt nach dem Konsum  schnell in den Blutkreislauf. Es wird vom Organismus in körpereigenes Protein transformiert und für die Wiederauffüllung der Eiweißreserven verwendet. Es gilt darüber hinaus zu beachten, dass es unterschiedliche Formen von Whey-Protein gibt. Je nach Herstellungsverfahren differenziert man zwischen Whey Konzentrat, Whey Isolat und Hydrolysat. Die verschiedenen Formen unterscheiden  sich sowohl im Hinblick auf ihre Zusammensetzung als auch geschmacklich. Whey Konzentrat verfügt in der Regel über einen deutlich geringeren Proteingehalt (in etwa 70 – 80 %) als Whey Isolat, welches die höchste biologische Wertigkeit besitzt und in einem aufwendigen Herstellungsprozess isoliert wird. Darüber hinaus ist Whey Isolat in der Regel reiner, beinahe laktosefrei und proteinreicher. Es verfügt über einen Eiweißgehalt zwischen 90 – 97 %. Mit einem Fettgehalt von weniger als 1 % eignet sich Whey Isolat für einen kohlenhydratarmen Ernährungsplan.

Bei Hydrolysat werden die Proteine mittels Wasser und speziellen Enzymen in kleine Peptidketten (Hydrolyse) gespalten. Hydrolysat besticht dadurch, dass es sehr schnell vom menschlichen Körper aufgenommen wird. Es schmeckt üblicherweise bitter und hat einen relativ hohen Laktosegehalt.

Wir machen den Test

In unserem Review haben wir verschiedene Whey Proteine in den folgenden Kategorien genauer unter die Lupe genommen: Inhaltsstoffe, Eiweißanteil, Geschmack, Shopping und Besonderheiten. Die Bewertung erfolgt über eine Skala zwischen 0 – 10 Punkten, wobei 10 Punkte einen maximalen Score beschreiben. Insgesamt kann ein Produkt demnach höchstens 50 Punkte (5 * 10 Punkte) erreichen. Die jeweiligen Kategorien werden gleichmäßig gewichtet, aus ihnen ergibt sich das finale Rating.

Unsere Kandidaten im Überblick

Fazit

Es wird deutlich, dass sich die ausgewählten Kandidaten in vielen Kategorien auf Augenhöhe befinden. Daher ist es eine individuelle Entscheidung, welches Produkt das passende ist. Die Eiweißgehalte unterscheiden sich zudem minimal. Anders sieht es im Hinblick auf den Preis und die Geschmacksrichtungen aus.

Quellen & Verweise[+]

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