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Marvin Gerste

Marvin Gerste

Marvin begeistert sich seit vielen Jahren für alles rund um die Gesunderhaltung. Er hat sich dabei auf gesunde Ernährung, Prävention sowie Wasserfiltersysteme spezialisiert.

Passend dazu betreibt er seit 2013 einen YouTube-Kanal sowie persönlichen Blog rund um die Themen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden.

Wenn der Alltag wiederholt sehr stressig verläuft, rufen Körper und Geist nach Erholung. Doch oftmals fehlt die Zeit oder das Geld, um sich einen professionellen Wellness-Tag zu gönnen. Mit kleinen Abstrichen ist dieser problemlos in den eigenen vier Wänden möglich. Dafür braucht es nicht viel, nur ein paar gute Ideen und etwas Planung.

Entspannung benötigt Ruhe

Doch bevor wir zu unseren besten Tipps kommen, ist zunächst für das richtige Ambiente zu sorgen. Dies beginnt mit dem Datum, an welchem der Wellness-Tag stattfinden soll. Oft genügen zwei bis drei Stunden, um sich aus dem Alltag auszuklinken. Wem der Sinn nach mehr Auszeit steht, der nimmt sich einen Tag frei.

Im zweiten Schritt ist für die notwendige Ruhe zu sorgen. Am Wellness-Tag bleiben alle Geräte auf stumm. Maximal die Vibration vom Smartphone ist an, um im Notfall dennoch erreichbar zu sein. Alle anderen Töne, bspw. von Messengern, sind auszuschalten. Dasselbe gilt für smarte Lautsprecher ala Alexa & Co.

Wenn Tiere und/oder Kinder den Haushalt mit Leben füllen, können diese womöglich zu Oma oder gute Freunde gebracht werden. Weitere Störungen lassen sich unterbinden, indem der Wellness-Tag mit engen Vertrauten als solcher kommuniziert wird.

6 Ideen für den perfekten Wellness-Tag daheim

Die besten Tipps für einen Wellness-Tag zuhause

Die nachfolgenden Tipps sind alles Vorschläge für den idealen Wellness-Tag zuhause. Hier muss jeder für sich entscheiden, welche davon in Frage kommen. Für fast alle Ideen ist der Aufwand überschaubar.

1. Start mit einem gesunden Frühstück

In der Regel bleibt für das Frühstück nicht viel Zeit. Also wird irgend ewtas gewählt, welches zumindest den Wunsch nach Sättigung erfüllt. Ob gesund oder nicht, spielt dabei keine wesentliche Rolle. Doch am Wellness-Tag ist es anders.

Erstens wird sich ausreichend Zeit genommen, um sein Frühstück vorzubereiten und zu verzehren. Vielleicht laufen dabei ein paar geliebte Songs oder es wird die Zeitung gelesen. In jedem Fall findet alles jenseits vom üblichen Zeitdruck statt. Zweitens kommt eine bewusste Auswahl der Lebensmittel ins Spiel. Sei es für das Müsli, die Fruit Bowl oder ein paar Pancakes mit frischen Früchten.

2. Das Schaumbad – Ein Klassiker

Die Badewanne wir auf Wohlfühltemperatur eingelassen. Dazu leise Musik und optional ein paar Duftkerzen. Schon ist die perfekte Stimmung zum Entspannen geschaffen. Von Minute zu Minute setzt eine immer größere Gelassenheit ein. Wem dies zu langweilig ist, der kauft sich sprudelnde Badezusätze. Diese beleben die Haut und animieren zugleich den Geruchssinn. Apropos sprudeln: Mit einer sogenannten “Sprudelmatte” lässt sich die Badewanne in einen kleinen Whirlpool verwandeln. Diese benötigt nur einen regulären Stromanschluss und bläst dann die Luft über eine Matte von unten nach oben.

Und bloß nicht die Gesichtsmaske vergessen. Ohne sie wäre kein Wellness-Schaumbad perfekt!

3. Haut, Haare & Nägel

Am Wellness-Tag steht das eigene Wohlbefinden im Mittelpunkt. Ein ausgiebiges Baden zählt genauso dazu wie die anschließende Pflege. Angefangen bei einem Peeling zur Reinigung der Haut. Anschließend wird die Körperlotion aufgetragen. Während diese einzieht, kommen die Nägel dran.

Das Waschen der Haare ist wahlweise schon in der Badewanne erfolgt oder kommt jetzt. Inklusive einer pflegenden Spülung. Das Frisieren muss heute nicht sein, denn idealer Weise kann den ganzen Tag zu Hause geblieben werden.

4. Das kleine/große Workout

Eine andere Sache, die oft viel zu kurz kommt, ist die ausreichende Bewegung. Für manche ist Joggen der “way to go”, andere powern sich lieber an den Gewichten aus. Wellness erfolgt wieder im Anschluss, mit dem Gang unter die Dusche.

Doch wie passt dies mit dem Wunsch zusammen, an diesem Tag das Haus nicht verlassen zu wollen. Nun, mittlerweile gibt es viele Fitnesskurse ebenso online. Sie sind rund um die Uhr abrufbar. Oftmals wird nur einmalig gezahlt und die Videos stehen einem für immer zur Verfügung. Besonders beliebt sind hierbei Yoga und Pilates1Quelle: Welche Pilates-Onlinekurse gibt es? – https://pilatesonlinekurse.de/pilates-onlinekurse/ – Abgerufen am 27.07.2022. Diese Sportarten lassen sich ohne Geräte zu Hause ausführen. Ausgebildete Coaches führen einen professionell durch alle Übungen.

Aber passt das zu einem Wellness-Tag? Definitiv, weil der Wechsel zwischen körperlicher Aktivität und Entspannung als sehr angenehm empfunden wird.

Wer keinen Sport treiben möchte, nimmt sich stattdessen die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang. Entweder in den nahegelegenen Stadtpark oder in die freie Natur. Beim sogenannten “Waldbaden” gewinnt der Mensch etwas Abstand zu seinem eigentlichen Leben. Dies kann sich vorteilhaft auf die körperliche und geistige Verfassung auswirken2Quelle: Waldbaden als Gesundheitsvorsorge – https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/natur-tipps/27790.html – Abgerufen am 27.07.2022.

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Ob Sport oder Spaziergang – Spaß muss es machen. Denn nur so gelingt der gewünschte Ausgleich samt Erholung von der üblichen Routine.

5. Kleine Helfer, große Wirkung: Faszienrolle & Akupressur-Matte

Der Wellness-Tag in den eigenen vier Wänden schließt eine professionelle Physiotherapie aus. Es sei denn, sie wird nach Hause bestellt. Für alle anderen empfehlen sich zwei kleine Helfer, die täglich angewendet werden können.

Faszienrolle: Eine Rolle aus gehärtetem Schaumstoff, mit einem leichten bis starkem Profil. Sie dient dazu, verklebte Faszien in den Muskeln zu lockern und somit Verspannungen aufzulösen. Die etwa 40-50 cm lange Rolle wird dazu auf den Boden gelegt. Nun kann sich bspw. mit dem oberen Rücken darüber gerollt werden. Ebenso unruhige Beine erfreuen sich einer solchen Behandlung. Insbesondere wenn die Faszienrolle regelmäßig Anwendung findet. Anleitungen, wie sich eine solche Rolle verwenden lässt, finden sich online zur Genüge.

Akupressurmatte: Auch als “Fakirmatte” oder “Stachelmatte” bekannt. Auf einer dünnen Schaumstoffmatte sind hunderte winzige Stacheln aus Kunststoff befestigt. Diese dringen nur ein bis zwei Zentimeter in die Haut ein. Ziel ist es, einige Minuten auf der Akupressurmatte zu verweilen. Dieses sanfte “Piksen” regt die Durchblutung an. Auf diese Weise gelangt mehr Sauerstoff in die anvisierte Körperregion. Zeitgleich stellt sich ein Effekt der Entspannung ein. Ergänzend dazu gibt es noch ein Stachelkissen für Nacken und Kopf zu kaufen.

Während die Akupressurmatte nur die oberen Hautschichten erreicht, geht eine Faszienrolle tiefer. Insbesondere jene mit stark ausgeprägtem Profil. Sie sind dafür geeignet, die ganz unten liegenden Muskeln und Faszien zu lockern.

6. Den Abend ausklingen lassen

Bei so viel Selbstliebe verfliegt die Zeit wie im Fluge. Plötzlich senkt sich die Sonne und die Dunkelheit setzt ein. Der Tag ist noch nicht zu Ende, also was nun? Wie wäre es mit einem langen Filmabend? Da gab es doch diesen Film oder diese Serie, für die sonst nie Zeit war? Dazu ein paar gesunde Snacks und etwas Leckeres zu trinken.

Oder doch lieber ein gutes Buch, um den Abend ausklingen zu lassen. Einmal die Gedanken schweifen und seine Fantasie beflügeln lassen. Könnte so der perfekte Wellness-Tag enden?

Alles Tipps für den Wellness-Tag, kein Muss

Das waren nun einige der besten Tipps, um seinen persönlichen Wellness-Tag auszugestalten. Nichts davon ist in Stein gemeißelt und ebenso wenig soll dies eine Reihenfolge darstellen. Manch einer bevorzugt das Workout vor dem Frühstück, andere haben keine Badewanne zur Verfügung. Anpassungen zu diesen Vorschlägen sind vollkommen in Ordnung.

Jeder erschafft seinen Wellness-Tag wie er möchte und kann. Wichtig ist vor allem, dass er regelmäßig stattfindet. Sei es einmal pro Woche oder Monat oder nur jedes halbe Jahr. Denn er hilft dabei, die sogenannte Work-Life-Balance herzustellen und Energie für neue Herausforderungen zu tanken.

Quellen & Verweise[+]

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