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Marvin Gerste

Marvin Gerste

Marvin begeistert sich seit vielen Jahren für alles rund um die Gesunderhaltung. Er hat sich dabei auf gesunde Ernährung, Prävention sowie Wasserfiltersysteme spezialisiert.

Passend dazu betreibt er seit 2013 einen YouTube-Kanal sowie persönlichen Blog rund um die Themen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden.

Mit seiner Ernährung nimmt der Mensch großen Einfluss auf diverse Funktionen seines Körpers. Eine sehr einseitige Wahl von Lebensmitteln ist die Garantie dafür, dass es zu Störungen bzw. Einschränkungen kommt. Das Nervensystem ist ein gutes Beispiel dafür. Nur mit einer Vielzahl von Vitaminen und anderen Nährstoffen kann es seine Aufgaben reibungslos verrichten. Deshalb ist es wichtig, worauf es bei der Ernährung ankommt, um einem Mangel vorzubeugen.

Diese Vitamine schützen das Nervensystem

Tatsächlich kann von “Nervennahrung” gesprochen werden, weil dieses System von verschiedenen Vitalstoffen abhängig ist. Es kommen hierbei vor allem die B-Vitamine ins Spiel:

  • Die reguläre Funktion des menschlichen Nervensystems kann nur mit Hilfe von Vitamin B1, B2, B3 (Niacin) B6 und B7 (Biotin) aufrecht erhalten werden.
  • Vitamin C wirkt hierbei unterstützend und zugleich schützt es als Antioxidans die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Vitamin B5 zielt konkret auf die geistige Leistungsbereitschaft ab.
  • Vitamin B2 und E tragen dieselbe Verantwortung, damit freie Radikale keine schädlichen Zellveränderungen bewirken können.
  • Die psychische Belastbarkeit hängt von der aufgenommenen Menge Vitamin B1, B6, B12, Biotin und Niacin ab.
  • Gegen Müdigkeit helfen Vitamin B2, B6, B12, Niacin sowie Vitamin C. Sie beteiligen sich an der Energiebereitstellung im Körper.
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Damit das Nervensystem einwandfrei funktioniert, ist es auf eine Reihe von Vitaminen angewiesen.

Welche Nervennahrung ist empfehlenswert?

Folglich ist es ratsam, wenn die Ernährung so aufgestellt ist, dass sie den Vitamin-B-Komplex sowie Vitamin C ausreichend beinhaltet. Fast Food und Fertigprodukte für Ofen/Mikrowelle enthalten diese höchstens als künstliche Zusätze. Besser ist es, wenn die genannten Vitamine aus einem vollwertigen Speiseplan stammen.

  • Vollkornprodukte statt Weißmehl: Eine der besten Nervennahrung überhaupt sind Brötchen, Brot und Toast aus dem vollen Korn. Sie enthalten reichlich B-Vitamine und zugleich viele Ballaststoffe. Letztere regen eine starke, gesunde Verdauung an. Was die Aufnahme von Vitamine, Mineralstoffen und Spurenelementen begünstigt.
  • Die besten Snacks für starke Nerven und mehr Energie sind Hülsenfrüchte aller Art. Auch sie enthalten viele B-Vitamine sowie Ballaststoffe. Auch Nüsse tragen dazu bei. Das berühmte “Studentenfutter” hilft tatsächlich zu mehr Konzentration und Energie.
  • Frisches Obst und Gemüse, möglichst nach Bio-Standard, sollten ebenso täglich verzehrt werden. Sie bieten Vitalstoffe im komplexen Verbund. Spinat enthält viel Magnesium sowie Calcium. Bananen liefern Vitamin B6, Kalium, Phosphor sowie die Aminosäure Tryptophan. Letztere produziert das Glückshormon Serotonin mit.
  • Schokolade macht nicht nur glücklich, sondern kräftigt die Nerven. Allerdings muss sie einen hohen Kakaoanteil beinhalten. Dann kommt Tryptophan als Aminosäure zum Tragen.
  • Ein gesundes Müsli zum Start in den Tag liefert die notwendigen Vitalstoffen. Haferflocken dürfen dabei nicht fehlen. Sie setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten und einer guten Portion Vitamin B1 zusammen. Statt einem Müsli aus der Packung, werden nur Haferflocken als Grundlage gekauft. Hinzu kommen frisch geschnittene Früchte, Nüsse und Hülsenfrüchte nach Belieben.
  • Ein gekochtes Ei zum Frühstück ist reich an Vitamin B12, D und E.
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Die sprichwörtliche “Nervennahrung” gibt es wirklich. Sie ist in vor allem in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten zu finden.

Weitere Tipps zur Stärkung des Nervensystems

Nicht nur die genannten Vitamine sind für starke Nerven verantwortlich. Auch andere Vitalstoffe beteiligen sich, um den Körper widerstandsfähig zu halten. Tatsächlich ist ebenso eine ganze Menge an Mineralstoffen notwendig.

  • Um die Nervenzellen vor oxidativem Stress zu schützen, braucht es Kupfer und Zink.
  • Calcium stärkt nicht nur die Knochen, es unterstützt ebenso die Signalübertragung zwischen den Nerven.
  • Magnesium ist für die reguläre Funktion des Nervensystems wichtig und es minimiert Ermüdungserscheinungen.
  • Darüber hinaus sind für starke Nerven die Mineralstoffe Kalium, Jod und Eisen relevant.

Wie wichtig sind Proteine für starke Nerven?

Auch Eiweiß trägt seinen Teil dazu bei, dass die Nerven belastbar sind. Relevant ist hierfür der Botenstoff Serotonin. Dank ihm kommt es zum Austausch von Informationen unter den Nervenzellen. Serotonin kann der Körper aus Vitamin B6 sowie Tryptophan bilden1Quelle: Serotonin: Wirkung und Aufbau – https://www.netdoktor.de/laborwerte/serotonin/ – Abgerufen am 15.08.2022. Letztgenannte ist eine Aminosäure, also ein Baustein für Eiweiß.

Folglich wäre eine proteinarme Ernährung nicht ideal, um widerstandsfähige Nerven auszubilden. Als Quellen kommen hierfür sowohl pflanzliche wie tierische Lebensmittel in Frage, welche Tryptophan beinhalten. Wer keinen fetten Fisch mag, greift stattdessen lieber zu Puten- oder Hähnchenfleisch. Auf pflanzlicher Basis gibt es Walnüsse, Olivenöl, Kokosmilch, Cashewkerne sowie grünes Blattgemüse. Oder wie wäre es mit einer Bana­ne, Feige oder Datteln?

So wirkt sich Sport auf das Nervensystem aus

Vitamine für ein starkes Nervensystem

Wie sagt der Volksmund: “Sport ist Mord!”. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wenn ein aktiver Lebensstil in Maßen ausgeübt wird. Insbesondere Krafttraining nimmt positiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem2Quelle: Lifting weights makes your nervous system stronger – https://www.sciencedaily.com/releases/2020/06/200629132104.htm – Abgerufen am 16.08.2022.

Grundsätzlich kann jede Form der Bewegung einen gewissen Effekt auf die Nerven haben. Sei es ein täglich strammer Spaziergang, das Heben von Gewichten oder eine Ballsportart. Dort wo die Muskeln über ein normales Maß gefordert werden, wächst ebenso das Nervensystem mit der Herausforderung.

Wie definiert sich ein starkes Nervensystem?

  • Physiologisch betrachtet setzt das Nervensystem auf verschiedene Nährstoffe und Vitamine. Dank ihnen kann es die physische Widerstandskraft sowie Leistungsfähigkeit abrufen. Sei es im Alltag oder beim Sport.
  • Die umgangssprachlich starken Nerven beziehen sich hingegen auf die mentale Belastbarkeit. Also der Umgang mit stressigen Situationen, in denen manche gern die Nerven verlieren, während andere dem Druck standhalten.

Viele Menschen denken bei starken Nerven gar nicht an ihre Ernährung. Stattdessen stellen sie sich dieses Idealbild auf psychologischer Seite vor. Tatsächlich lässt sich auch auf diese Weise etwas für die berühmte Nervenstärke tun3Quelle: Starke Nerven – https://www.deine-gesundheitswelt.de/balance-ernaehrung/starke-nerven – Abgerufen am 15.08.2022. Wie ein Torwart, welcher beim entscheidenden Spiel die Ruhe bewahrt oder ein Bogenschütze, der sein Ziel stets mit absoluter Gelassenheit trifft.

Dafür bieten sich die nachfolgenden Möglichkeiten und Denkansätze an:

  • Bewusste, tiefe Atemzüge nehmen: Viele Menschen verwenden nur einen Bruchteil ihres Lungenvolumens. Sie atmen sehr oberflächlich und nutzen somit nicht das volle Potential aus. Dies kann schlimmstenfalls zu innerer Anspannung führen. Neben vollen Atemzügen, lohnt es sich zudem mit ein paar speziellen Atemübungen zu beschäftigen. Anleitungen dazu finden sich zur Genüge im WWW.
  • Entspannung zelebrieren: Im stressigen Alltag kommen die Ruhephasen oft zu kurz. Dabei sollte sie gezielt eingeplant werden. Für den einen bedeutet dies den Genuss einer Tasse Tee. Der nächste meditiert dafür eine viertel Stunde lang oder nimmt sich die Zeit für einen halbstündigen Spaziergang. Alles was dabei hilft, dem Alltagsstress zu entkommen, gehört hier hinein.
  • Kalt duschen: Eine wiederholte Konfrontation mit kaltem Wasser härtet ab. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt und die Hemmschwelle für unangenehme Situationen steigt. Beim Duschen mit kaltem Wasser ist eine ruhige Atmung gefragt. Auf den ersten Schock folgt dann die Entspannung. Auch das eigene Energielevel wächst, wenn dies regelmäßig praktiziert wird.
  • Ausreichend Schlaf: Für genügend Erholung sind, je nach Mensch, zwischen sechs und acht Stunden notwendig4Quelle: Wie viel Schlaf braucht der Mensch? – https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/besser-schlafen/wie-viel-schlaf-braucht-der-mensch-2006852 – Abgerufen am 15.08.2022. Dabei sollte es zu keinen längeren Unterbrechungen kommen. Ein kurzes Aufwachen ist dagegen ganz normal. Ebenso ist die Schlafunterlage (Matratze + Kopfkissen) entscheidend. Sie ist den individuellen Bedürfnissen anzupassen, um eine optimale Regeneration zu gewährleisten.

Quellen & Verweise[+]

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